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Mietrecht - Österreich - Pachverhältnisse - Pacht - § 1090 ABGB - Bestandsverhältnisse

Bestandsverträge sind Konsensual Verträge, die bereits durch Willenseinigung über die Hauptleistungspflichten der Vertragspartner grundsätzlich formfrei zustande kommen. ( § 1094 ABGB ) Der Mietvertrag ( § 1091 ABGB; der Mietgegenstand lässt sich ohne weitere Bearbeitung gebrauchen ) unterscheidet sich vom Pachtvertrag ( § 1091 ABGB; der Pachtgegenstand kann nur durch Fleiß und Mühe benützt werden ) dadurch, dass die Miete auf den bloßen Gebrauch einer unverbrauchbaren Sache auf eine gewisse Zeit abstellt.

Das Pachtverhältnis stellt auf den Gebrauch der unverbrauchbaren Sache und Fruchtziehung ( = Ertragserzielung) auf eine gewisse Zeit ab. (z.B. Pacht eines land- und forstwirtschaftlich nutzbaren Grundstückes oder Unternehmen.

Mieth- und Pachtvertrag - § 1091 ABGB - Der Bestandvertrag wird, wenn sich die in Bestand gegebene Sache ohne weitere Bearbeitung gebrauchen läßt, ein Miethvertrag; wenn sie aber nur durch Fleiß und Mühe benützt werden kann, ein Pachtvertrag genannt. Werden durch einen Vertrag Sachen von der ersten und zweyten Art zugleich in Bestand gegeben; so ist der Vertrag nach der Beschaffenheit der Hauptsache zu beurtheilen.


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